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Drossel

 

Eine Drossel ist ein Gerät, das aus einer oder mehreren Wicklungen mit einer frequenzabhängigen Impedanz besteht und nach dem Prinzip der Selbstinduktion arbeitet, wobei ein magnetisierender Strom ein magnetisches Feld erzeugt, das durch einen magnetisch wirksamen Kern oder durch Luft führt (Ref.: VDE 0570 Teil 2–20/IEN 61558-2-20/IEC 61558-2-20).

Für Drosseln treffen die bereits gemachten allgemeinen Aussagen z. B. zur Schutzklasse, Schutzart, Isolierstoffklasse, Bemessungsumgebungstemperatur und (soweit anwendbar) wie für Transformatoren zu.

Üblicherweise und wenn nicht anders mit dem Besteller vereinbart, werden Drosseln mit Basisisolierung zwischen spannungsführenden Teilen und dem Kern hergestellt. Durch das Vorhandensein von mindestens einem Luftspalt besitzen Drosseln, physikalisch bedingt, ein nicht zu vernachlässigendes magnetisches Streufeld der Betriebsfrequenz und eine akustische Geräuschentwicklung, die der doppelten Betriebsfrequenz entspricht.
Auf ausreichenden Abstand zu benachbarten elektrischen Betriebsmitteln und ferromagnetischen Materialien (z.B. Stahl-Schaltschrank) sei hingewiesen.
Ein wichtiges Kriterium zur Dimensionierung ist der vorgesehene Einsatz der Drosseln im niederfrequenten Bereich, z. B. als:

  • Netzdrossel
  • Glättungs-/Kommutierungsdrossel
  • Filterkreisdrossel
  • Motordrossel
  • Motorfilter
  • Sinusfilter

Falls nicht anders mit dem Besteller vereinbart, fertigen wir nach dem neuesten „Stand der Technik“ und den folgenden Normen:

  • VDE 0570: Sicherheit von Transformatoren, Netzgeräten und dergleichen, Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen, Teil 2–20: Besondere Anforderungen an Kleindrosseln
  • EN 61558, IEC 61558: Safety of power transformers, power supply units and similar, Part 1: General requirements and tests, Part 2–20: Particular requirements for small reactors.

Einsatz von Drosseln