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Sinusfilter

Der Einsatz des Sinusfilters erstreckt sich auf die leitungsgeführte Störunterdrückung, vom Frequenzumrichterausgang zur abgeschirmten Motorzuleitung mit dem daran angeschlossenen Drehstrommotor, für Frequenzen ab ca. 500 Hz und höher.

Das Sinusfilter erzielt eine sehr hohe Filterwirkung durch eine präzise Tiefpassabstimmung auf die Taktfrequenz des Frequenzumrichters. Das Nutzsignal (die Motorbetriebsfrequenz) bis ca. 120 Hz passiert mit einem nur geringen wirksamen Spannungsabfall das Sinusfilter, während die Taktfrequenz (typ. 8 kHz bis 10 kHz) bereits um ca. 90 % reduziert wird. Oberschwingungen der Taktfrequenz werden fast gänzlich ausgefiltert.

Die besonderen Vorteile in der Zusammenfassung:

  • sehr hohe Filterwirkung durch präzise Tiefpassabstimmung
  • praktisch nur noch netzübliche Flanken-steilheit der Ausgangsspannung vorhanden
  • Taktfrequenz und Oberschwingungen der Frequenzumrichter-Ausgangsspannung werden stark gedämpft
  • lange geschirmte Motorzuleitung möglich
  • geräuscharmer Motorbetrieb durch hohe Dämpfung der Taktfrequenz
  • Reduzierung von Ableitströmen

 

Sinusfilter 1

 

Ausgangsspannung einer Phase des Frequenzumrichters

 

Sinusfilter 2

 

Ausgangsspannung einer Phase des Sinusfilters

Im Oszillogramm ist erkennbar, dass die Taktfrequenz des Frequenzumrichters nur noch mit geringer, dem Nutzsignal (Motorbetriebsfrequenz) überlagerter, Amplitude vorhanden ist.