01. August 2009
Klimaschutz durch Niedersachsens Kommunen
1 Mio. € für das Sparen am Straßenrand

HANNOVER. „Um die Kommunen bei der Modernisierung ihrer Straßenbeleuchtung zu unterstützen, stellt das Land eine Millionen Euro zur Verfügung“, erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander am (heutigen) Mittwoch. „Denn mit energieeffizienten Beleuchtungsanlagen können Städte und Gemeinden einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten. In einzelnen Fällen lassen sich dadurch bis zu 50 Prozent CO2 vermeiden“, betonte Sander. „Auch wird damit viel Geld eingespart, insbesondere in kleineren Kommunen betragen die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung oft bis zu 50 Prozent der Gesamtstromkosten. Grund dafür ist meist eine überalterte Technik aus den 70er und 80er Jahren.“
Ab Montag, dem 03. August können die Kommunen die Förderanträge von der Internetseite der N-Bank (www.nbank.de) abrufen. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Antragsunterlagen bei der N-Bank (sogenanntes Windhundverfahren). Die Höhe der Förderung richtet sich nach der jeweils eingesparten CO2-Menge, wobei die Zuwendung auf maximal 25.000 Euro pro Antrag stellender Kommune begrenzt ist. „Wichtig ist uns der Bezug auf die tatsächliche CO2-Vermeidung. Ziel ist ein messbares Ergebnis für den kommunalen Klimaschutz“, so der Minister.
HINWEIS: Im Einzelnen geregelt ist die Förderung in der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur energieeffizienten Straßenbeleuchtung“, am 29.07.2009 im Niedersächsischen Ministerialblatt Nr. 30 veröffentlicht wurde. Pressemitteilung vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz.